Eine Reise mit der Familie nach Lüneburg

Vor einiger Zeit unternahm ich mit meiner Familie einen Kurztrip. Anders, als in den vergangenen Jahren, fuhren wir nicht nach Rom, London oder Paris. Nein, es ging nach Lüneburg. Neben Weltstädten schadet es nicht, wenn der Nachwuchs auch die Schönheit der Heimat schätzen lernt.

Lüneburg – ein Ort mit Geschichte

© lüneburgs alter kran (fRandi-Shooters/Flickr, CC BY-ND 2.0)

© lüneburgs alter kran (fRandi-Shooters/Flickr, CC BY-ND 2.0)

Natürlich ist Lüneburg nicht mit den genannten Orten zu vergleichen, doch auch dieses schmucke Städtchen hat seinen Charme und einige sehenswerte Plätze und Gebäude. Zu nennen ist das Deutsche Salzmuseum. Salz war fast 1000 Jahre eine wichtige Einnahmequelle und macht die Stadt und seine Bewohner sprichwörtlich steinreich. Meine Frau interessiert sich ja mehr für Architektur. Das nennt man wohl Berufskrankheit. Als Architektin hatte sie nur Augen für das verrückte Haus, sowie das Kloster Lüne. Von Beiden konnte sie nicht genug bekommen und hielt sich fast einen halben Tag in ihnen auf. Die Kinder fingen aber an, sich irgendwann zu langweilen. Sie wollten unbedingt in den Wildpark Lüneburger Heide. Da der Nachmittag bereits für einen Spaziergang durch die Heide reserviert war, besuchten wir den Tierpark gleich am nächsten Morgen. Der Park war so interessant, dass wir völlig die Zeit aus den Augen verloren. Egal. Jedes einzelne Tier, sowie der Tag mit der Familie war es mir wert. Erschöpft gingen wir früh zu Bett.

Hamburg – meine Perle

Meine Frau war am nächsten Morgen schon früh auf. Sie saß am Laptop und schaute sich verschiedene Sehenswürdigkeiten in Hamburg an. Als Kind ging sie dort zur Schule. Also beschlossen wir beim Frühstück eine Tour in die Hansestadt zu machen.

© 08:14 (Joerg Moellenkamp/Flickr, CC BY 2.0)

© 08:14 (Joerg Moellenkamp/Flickr, CC BY 2.0)

Das Auto ließen wir am Hotel stehen. Mit dem Zug fuhren wir bis zum Hauptbahnhof Hamburg. Von dort ging es zielsicher in den Hafen. Ein absolutes Muss für jeden Gast. Nach einem ausgiebigen Snack an einer Fischbrötchenbude, bestiegen wir einen Bus und machten eine Hamburg Stadtrundfahrt. Unsere Rundfahrt  nannte sich „Entdecker Tour“ und war sehr interessant. Vor allem da auch eine Alster- und Hafenrundfahrt mit dem Schiff zu dieser Tour zählten. Meine Frau sah eine Vielzahl der Orte aus ihrer Jugend wieder. Hier und da verdrückte sie sich sogar eine Träne. Nach der Fahrt kamen auch die Jung voll auf ihre Kosten. Wir besuchten die Heimstätte des HSV. Im Fanartikel Shop bekam jeder sein eigenes Trikot.

Die Rückfahrt war ruhig. Meine drei Helden schliefen seelig. Und ich hatte die Gewissheit, alles richtig gemacht zu haben.